Zum Inhalt springen
Casar Industrieimagefilm in Kirkel

Industrie, Drahtseilproduktion, Schwerindustrie, Made in Saarland

Casar Industrieimagefilm in Kirkel

Produktion für Casar, WIRECO Germany GmbH

Casar Industrieimagefilm, ein Stück Saarland in jedem Schwerlastkran der Welt

Es gibt Industriestandorte, an denen man begreift, warum eine Region trotz aller Strukturwandel Diskussion immer noch ein Schwergewicht in Europa ist. Kirkel im Saarpfalz Kreis ist so ein Ort. Hier produziert Casar, offiziell die WIRECO Germany GmbH, seit Jahrzehnten Hochleistungsdrahtseile, die rund um den Globus dort hängen, ziehen, heben und sichern, wo der Beton tonnenschwer und die Toleranzen unerbittlich sind. Wir bei imagefilme.com hatten die Aufgabe, diesen Standort filmisch zu fassen, sowohl in der Produktion am Werk in Kirkel als auch im realen Einsatz auf einer Windkraftbaustelle.

Wer ist Casar, wer ist WIRECO Germany GmbH

Casar wurde 1948 in Kirkel Limbach gegründet und gilt seitdem als eine der prägenden Adressen für hochbelastete Stahldrahtseile. Heute firmiert das Werk als WIRECO Germany GmbH und gehört zur internationalen WireCo Gruppe, die weltweit zu den führenden Herstellern industrieller Seile zählt. Trotz der globalen Konzernstruktur bleibt Kirkel der Ankerstandort. Hier wird entwickelt, hier wird gezogen, geschlagen, geprüft, hier sitzt das Engineering Wissen, das ein einzelnes Drahtseil von einer Schraube an der Theke unterscheidet.

Casar Seile findet man auf Schwerlastkranen, auf Bohrtürmen, im Bergbau, an Offshore Plattformen, an Skiliften, an Schiffshebewerken und überall dort, wo Stahl unter enormer Last über Jahre verlässlich arbeiten muss. Hinter jedem dieser Seile steht eine spezifische Engineering Lösung, oft eine eigene Rezeptur aus Drahtdurchmessern, Schlagrichtungen und Beschichtungen, abgestimmt auf genau den Einsatzfall.

Bedeutung für die Region Saarland

Im Saarpfalz Kreis ist Casar nicht einfach ein Arbeitgeber, sondern ein Stück industrielle Identität. Das Werk in Kirkel beschäftigt mehrere hundert Menschen aus der Region, von der Facharbeiterin im Spinnsaal bis zum Werkstoffingenieur in der Entwicklung. Es gehört zu den wenigen Standorten im Saarland, an denen Stahl, Hochleistungstechnik und globaler Export so dicht zusammenrücken, und genau deshalb ist es für die Wirtschaftsstruktur der Region von hoher Bedeutung. Wer in Kirkel aufwächst, kennt jemanden, der bei Casar arbeitet, oder hat dort selbst eine Ausbildung gemacht. Für unser Filmteam, das ebenfalls aus dem Saarland kommt, war diese Produktion auch deshalb ein besonderes Projekt.

Auftrag und Aufstellung

Aufgabe war ein cinematischer Auftritt, der Casar in zwei Welten zeigt. Erste Welt, die Produktion am Standort Kirkel mit Reinraum nahem Anspruch in einzelnen Bereichen und der Wucht von tonnenschweren Spulen in anderen. Zweite Welt, der reale Einsatz eines Casar Hochleistungsseils, dokumentiert auf einer aktiven Windkraftbaustelle, an der ein Schwerlastkran ein Windrad montiert. Diese zwei Drehtage sollten in einem Film zusammenlaufen und für sich ein Argument sein.

Drehtag eins, Drahtseilproduktion am Standort Kirkel

Die Drahtseilproduktion ist filmisch eine Herausforderung, weil sich vieles erst auf den zweiten Blick erschließt. Eine Verlitzmaschine sieht aus wie ein Karussell aus Stahl, bis man die einzelnen Drähte verfolgt, die in perfekter Geometrie zusammenlaufen. Genau diesen Moment, in dem aus tausenden Einzeldrähten ein hochpräzises Endprodukt wird, mussten wir sichtbar machen. Mit Cinema Kamera, lichtstarken Optiken und einer ruhigen Bildsprache haben wir die Maschinenbewegungen so eingefangen, dass sie ihre Logik verraten, ohne den Zuschauer mit Technik zu überfrachten.

Ein zentraler Baustein des Films sind die Drohnen Innenaufnahmen in der Produktionshalle. Drohne im Innenraum klingt zunächst nach gewöhnlichem Werkzeug, ist in einer Halle voller laufender Maschinen, Trommeln, Spulen und Stahlseile aber alles andere als trivial. Jede Flugroute war Millimeterarbeit, abgestimmt mit dem Werksschutz und der Produktionsleitung, mit klaren Sicherheitskorridoren und einem zweiten Spotter neben dem Piloten. Das Ergebnis sind Schwebebilder, die zwischen Hochregalreihen hindurchziehen und die Dimension dieses Standorts begreifbar machen, ohne dass die Halle still gestanden hätte.

Drehtag zwei, der reale Einsatz auf der Windkraftbaustelle

Damit das Versprechen eines Hochleistungsseils nicht abstrakt bleibt, sind wir mit dem Filmteam an einen Drehort gefahren, der die Kräfte sichtbar macht, denen ein Casar Seil tatsächlich standhält. Ein Schwerlastkran hat dort gerade die Gondel eines Windrads in mehreren Dutzend Metern Höhe positioniert. Genau das Seil, das diese Last hält, ist ein Produkt aus Kirkel. Wir haben Kran, Bewegung und Stahl in Großaufnahmen begleitet, sodass im Film klar wird, was es bedeutet, wenn tonnenschwere Komponenten in der Luft hängen und ein Spezialseil sie sicher führt.

Diese Aufnahmen verlangen ein anderes Setup als die Werkstour. Hier stehen Sicherheit, Wetter und ein enges Zeitfenster im Vordergrund. Das Filmteam war komplett in Schutzausrüstung, Helm, Warnweste, festes Schuhwerk, alle Bewegungen abgestimmt mit dem Kranführer und dem Sicherheitsbeauftragten der Baustelle. Wir haben mit langer Brennweite, einem Ronin Gimbal Setup und gezielter Drohnen Choreographie gearbeitet, damit der Zuschauer das Gewicht spürt, ohne dass ein Kamerakopf jemals in der Gefahrenzone war.

Making of beim Casar Industrieimagefilm in Kirkel, Kamerafrau mit Cinema Setup und Schutzausrüstung vor dem Schwerlastkran auf der Windkraftbaustelle im Saarland
Cinema Setup auf der Windkraftbaustelle, Schutzausrüstung und enge Abstimmung mit dem Kranführer.

QS Labor, eigens für den Film eingerichtet

Ein Element, auf das Casar besonderen Wert gelegt hat, ist die Qualitätssicherung. Hochleistungsdrahtseile bestehen Tests, die ein normales Industrieprodukt niemals erlebt, und genau dieser Entwicklergedanke gehört zur Marke. Damit wir diese Welt filmisch hochwertig zeigen konnten, haben wir gemeinsam mit Casar das QS Labor eigens für die Aufnahmen szenisch eingerichtet. Lichtsetzung, Anordnung der Prüfstände, Choreografie der Bewegungen, alles ist konzipiert worden, um den Anspruch an Präzision sichtbar zu machen, ohne in einen reinen Werbestil zu kippen. Diese Szenen tragen den Engineering Charakter des Standorts in den Film, ohne dass Casar irgendetwas behaupten müsste, das nicht echt wäre.

Teamszenen, die Menschen hinter dem Stahl

Stahl wirkt nur, wenn man die Menschen sieht, die ihn lesen können. Wir haben deshalb mehrere Teamszenen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Produktion, Labor und Engineering inszeniert. Konzentrierte Blicke, kurze Abstimmungen, eine Hand am Drahtseil, ein zweiter Blick auf die Maschine. Das Setting ist immer das echte Werk, niemals ein Studio, und genau dadurch entsteht die Glaubwürdigkeit, die ein moderner Industriefilm braucht. In diesen Momenten erkennt man, warum ein Casar Seil mehr ist als ein Industrieprodukt, nämlich das Ergebnis eines eingespielten Teams aus Köpfen und Händen.

Sicherheit als roter Faden in der gesamten Produktion

Beide Drehtage standen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Eine Drahtseilproduktion ist eine Umgebung mit laufenden Maschinen, hohem Lärmpegel und bewegten Lasten, eine Windkraftbaustelle ist eine Umgebung mit Schwerlastkran, Hubarbeit und Höhenrisiko. Beides verlangt ein Filmteam, das nicht erst auf der Drehleiter über Sicherheit nachdenkt. Wir haben für beide Tage Sicherheits Briefings vor jedem Set gemacht, mit dem Werksschutz und der Baustellenleitung abgestimmt, Routen vorab definiert und alle Crew Bewegungen koordiniert. Diese Disziplin ist für uns Standard, wenn wir in der Schwerindustrie drehen, und sie ist ein Grund, warum wir auch in Umgebungen mit hoher Compliance Last als verlässlicher Partner gelten, etwa vergleichbar zur Aufstellung beim Standortporträt eines Automotive Familienunternehmens.

Making of beim Casar Industrieimagefilm in Kirkel, Kameramann mit Ronin Gimbal und Helm während des zweiten Drehtags auf der Windkraftbaustelle im Saarland
Ronin Gimbal Setup, das die Bewegung des Krans choreografisch nachzeichnet, ohne in die Gefahrenzone zu geraten.

Postproduktion und Tonalität

In der Postproduktion sind beide Welten zu einem zusammenhängenden Film zusammengelaufen. Color Grading hält das warme Industrielicht aus Kirkel gegen das harte Aufnahmelicht der Baustelle in Balance. Sounddesign nimmt das tiefe Brummen der Verlitzmaschinen, das Sirren der Stahllitzen und das tonnenschwere Heben des Krans und übersetzt sie in eine Audio Welt, die ohne überdrehte Effekte auskommt. Der Schnitt arbeitet mit ruhigen Übergängen zwischen Detail und Maßstab, sodass der Zuschauer von einem hochpräzisen Drahtquerschnitt nahtlos in die Hubhöhe eines kompletten Windrads geführt wird.

Wirkung und Einsatz des Films

Der fertige Film steht für mehrere Aufgaben gleichzeitig zur Verfügung. Im Vertrieb ist er ein Argument vor industriellen Großkunden, weil er den Standort, die Engineering Tiefe und den realen Einsatz in einem Gesamtbild zeigt. In Recruiting und Employer Branding wirkt er nach innen wie nach außen, weil er die Menschen am Standort respektvoll inszeniert. In der internationalen Konzernkommunikation der WireCo Gruppe markiert er Kirkel als das, was Kirkel ist, ein Ankerstandort für Hochleistungsseile mit globaler Reichweite.

Wenn Sie selbst in einem anspruchsvollen Industrieumfeld drehen lassen wollen

Wenn Ihr Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Stahlverarbeitung, der Energietechnik oder einer vergleichbar sicherheitskritischen Branche kommt und Sie Ihren Standort filmisch in einer Tiefe darstellen wollen, die über den klassischen Werksrundgang weit hinausgeht, sprechen Sie uns an. Wir bringen Cinema Equipment, Drohne mit Innenraumzulassung, Gimbal Setup, Erfahrung mit Sicherheits Compliance und ein eingespieltes Team aus dem Saarland. Konzept, Regie, Bildgestaltung, Drehs an mehreren Locations, Postproduktion, alles aus einer Hand.

Angebotsanfrage starten

Ähnliches Projekt geplant?

Lassen Sie uns Ihre Vision besprechen.

Imagefilm anfragen